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Gestern Nacht war eine fordernde Nacht.
Eine Nacht in der mich mein Sohn forderte.
Pur.
Nah.
Ganz.
Er wachte plötzlich auf und war hellwach.
Ich wollte ihn stillen, doch trotzdem fand er keinen Weg zurück in den Schlaf.
Wach lag er neben mir und aus dieser Dunkelheit heraus kam immer wieder ein "Mama".
"Mama ist da mein Schatz" und ich streichelte seine Hand.
Wir kuschelten und ich spürte, dass sein Atem nicht ruhiger wurde.
Nochmal stillen.
Wieder keine Ruhe gefunden.
Immer wieder gähnte er und trotz dass er direkt neben mir lag, konnte er nicht wieder einschlafen.
Bis ich begriff er braucht mich noch näher.
Er braucht mich noch ursprünglicher.
Er braucht mich so wie in seinen geborgenen Erinnerungen.
Ich zog ihn also auf mich.
Seine Beine hingen seitlich an meinem Körper herunter und er kuschelte seinen Kopf auf meine Brust.
Er lauschte meinem Herzschlag.
Er atmete ganz ruhig und keine Minute später schlief er.
Und so lagen wir da.
Ein Gefühl als ob mein kleines Baby wieder auf mir läge.
Ist das nicht ein Geschenk solche Momente zu erleben?
Und so wandelt sich eine fordernde Nacht in eine Nacht, die mich in Erinnerung schwelgen lässt.
In eine magische Nacht, die wohl eine unserer schönsten Nächte überhaupt war ❤

1 month ago 71

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